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PHEV — der Plug-in-Hybrid

Ein Plug-in-Hybrid hat Verbrennungsmotor und eine Batterie, die sich an der Steckdose laden lässt. Die übliche Tagesstrecke fährt er elektrisch, die lange Reise wie ein Verbrenner.

Vom gewöhnlichen Vollhybrid unterscheidet ihn die Ladebuchse und eine deutlich größere Batterie. Vom Auto mit Reichweitenverlängerer unterscheidet ihn, dass der Verbrenner die Räder direkt antreiben kann und nicht nur Strom erzeugt.

Warum das beim Kauf zählt

Der Verbrauch eines Plug-in-Hybrids hängt stärker vom Verhalten des Halters ab als bei jeder anderen Antriebsart. Täglich geladen fährt er meist elektrisch, und sein realer Kraftstoffverbrauch ist niedrig. Ungeladen schleppt er eine schwere Batterie mit und verbraucht mehr als ein vergleichbarer Benziner. Der homologierte Wert unterstellt den ersten Fall, weshalb die Lücke zwischen Katalog und Wirklichkeit hier breiter ist als bei jedem anderen Antrieb.

Genau deshalb hat sich die Dienstwagenbesteuerung von Plug-in-Hybriden in etlichen europäischen Ländern zuletzt verändert. Das ist eine Regel mit Land und Jahr, keine europäische Konstante.

Bei chinesischen Marken hat dieser Antrieb eine Sonderstellung: Der nach der europäischen Antisubventionsuntersuchung vereinbarte Einfuhrzoll trifft batterieelektrische Fahrzeuge, nicht Plug-in-Hybride, was die Rechnung darüber verschiebt, was sich nach Europa zu bringen lohnt.

Verwandt: BEV · EREV · WLTP

Aktualisiert 22.08.2026

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